Warum fabrari Haltung zeigt – Nachhaltigkeit in Menschlichkeit

fabrari ist nie nur ein Modelabel gewesen. fabrari war von Anfang an eine Haltung.

Als ich fabrari gegründet habe, ging es mir nicht darum, noch mehr Kleidung in eine ohnehin überfüllte Welt zu bringen. Es ging mir darum, auf Schönheit aufmerksam zu machen – auf Kulturen, Geschichten, Menschen und Länder, die oft auf Schlagzeilen reduziert werden, statt auf ihre Tiefe, ihre Kreativität und ihre Menschlichkeit.

Nachhaltigkeit endet nicht beim Stoff

Auf der fabrari Website spreche ich viel über faire, nachhaltige Mode. Über lokale Produktion, kurze Lieferketten, Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt. Aber echte Nachhaltigkeit geht weiter. Sie endet nicht beim Material. Sie beginnt bei der Haltung.

Was bedeutet Nachhaltigkeit, wenn wir wegsehen, wenn Menschen unterdrückt werden? Was bedeutet sie, wenn wir zwar Bio-Baumwolle tragen, aber Gleichgültigkeit gegenüber Unrecht leben? Nachhaltigkeit ist ein Gesamtkonzept, immer mit der Frage, wie wirkt sich mein Verhalten, meine Kommunikation, meine Aktionen, mein Konsum auf das große Ganze aus?

Auch in der Politik -für mich ist klar: Nachhaltigkeit ohne Menschlichkeit ist Greenwashing der Seele.

Warum der Iran Teil der DNA von fabrari ist

Ich bin Austro-Iranerin. Und ich bin Zeitzeugin eines Regimes, das der Bevölkerung über 47 kostbare Lebensjahre genommen hat – Jahre voller Potenzial, Freiheit, Kreativität und Entwicklung. Darüber habe ich bereits 2022 während der letzten großen Unruhen ausführlich geschrieben, weil Schweigen für mich keine Option ist. Zum Blogeintrag.

Doch fabrari ist nicht aus Wut entstanden, sondern aus Liebe. Aus der Liebe zu einem Land mit einer jahrtausendealten Kultur. Zu Poesie, Architektur, Farben, Mustern, Geschichten. Zu Menschen, die trotz Repression nie aufgehört haben zu denken, zu gestalten, zu hoffen.

Mit fabrari wollte ich – und will ich bis heute – genau das sichtbar machen: die Schönheiten und Besonderheiten dieser Welt, jenseits von Klischees und politischen Schlagworten.

Kleidung als Sprache. Fotografie als Brücke. Design als Einladung, genauer Haltung zu tragen.

Ich äußere mich nicht, weil es gerade „politisch passt“. Es geht mir nicht um Ideologien, Parteipolitik, Religion. Ich äußere mich, weil ich überzeugt bin, dass wir gerade Zeitzeugen von etwas Historischem sind:

Der Iran steht an der Schwelle erstmals in der Geschichte eine Demokratie zu werden.

Ich bin überzeugt, das ein Gelingen zu einer neuen, sichereren Weltordnung führen wird. Das betrifft nicht nur ein einzelnes Land. Es betrifft uns alle.

  • Eine freie, säkulare Demokratie im Iran bedeutet mehr Sicherheit – auch für Europa.
  • Terrororganisationen würden nicht länger staatlich unterstützt.
  • Stabilität in der Region wirkt sich direkt auf globale Sicherheits- und Wirtschaftsstrukturen aus.
  • Der Wiederaufbau eines freien Iran wird Aufbauhilfe, Know-how, Zusammenarbeit brauchen – eine echte Chance auch für die europäische Wirtschaft.
  • Iran ist als Tourismusland eine sehr attraktive Destination und bietet alles: Kunst, Kultur, Geschichte, Berge, Wälder, Meere, Wüste- abgesehen von der Gastfreundschaft der Menschen.

Das ist kein naiver Idealismus. Das ist ein – nachhaltig gesehen – realistischer Blick auf Zusammenhänge

Über den Tellerrand schauen – warum es uns alle betrifft

Wir leben in einer Zeit großer Politikverdrossenheit. Viele Menschen fühlen sich ohnmächtig, müde, überfordert. Die Menschen im Iran zeigen gerade das Gegenteil. Sie zeigen, was möglich ist, wenn Mut größer ist als Angst.

Diese Bewegung ist eine Inspiration – nicht nur für Iranerinnen und Iraner, sondern für alle, die glauben, dass Veränderung nicht mehr möglich ist. Sie erinnert uns daran, dass Demokratie kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen getragen wird.

fabrari als bewusste Stimme

fabrari wird auch weiterhin Haltung zeigen, wenn es um Menschen geht.

Ich werde weiterhin über Nachhaltigkeit sprechen – in der Mode, in der Wirtschaft, in der Gesellschaft, Politik und in der Menschlichkeit. Ich werde weiterhin die Verbindung zwischen Ästhetik und Verantwortung sichtbar machen.

Denn die Welt braucht nicht noch mehr Produkte. Sie braucht mehr Bewusstsein.

Mehr Mut.

Mehr Menschlichkeit.

Und manchmal beginnt all das mit einem Kleidungsstück, einer Geschichte – oder der Entscheidung, nicht wegzusehen.

Auch in kalten Zeiten setzt fabrari bewusst auf Qualität, Langlebigkeit und ehrliche Werte. Deshalb freue ich mich sehr, euch eine neue Zusammenarbeit vorzustellen:

fabrari führt ab sofort fair und nachhaltig produzierte Baby-Alpaka-Produkte von Apu Kuntur – einem Fair-Trade-Familienbetrieb aus Peru, der seit über 35 Jahren mit Respekt für Mensch, Tier und Natur arbeitet.

Warum Baby Alpaka?

Weil es wärmt, ohne zu beschweren.

Weil es zeitlos ist statt trendgetrieben.

Weil gute Materialien lange bleiben dürfen.

Die Alpakas werden 1x im Jahr geschoren.

Bei fabrari findet gibt es eine schöne Auswahl, die sich wunderbar mit fabrari-Teilen kombinieren lassen.

🧶 Weniger, aber besser.

🤍 Fair produziert.

♻️ Gemacht für viele Winter.

Willkommen bei fabrari, Apu Kuntur.

Jetzt online kaufen

 

Ich bin ein Riesenfan von ganzheitlichen und nachhaltig agierenden Unternehmen! Dabei bin ich über den Mitbegründer Stefan Kainz auf das Unternehmen “Klimja” aufmerksam geworden – eine Plattform, die die Möglichkeit bietet, direkt in ausgewählte, erfolgreiche und nachhaltige Unternehmen zu investieren. Sie eröffnet Zugang zu vielfältigen Investitionsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Branchen und Regionen – eine Chance, Ihr Portfolio zu diversifizieren und zugleich von attraktiven Renditen zu profitieren.

Besonders schätze ich diesen Ansatz, der auch mir mit fabrari wichtig ist: Er setzt auf ganzheitliche Win-Win-Projekte, statt einseitigen Nutzen. Das bedeutet, dass nicht nur die Investoren profitieren, sondern auch Gesellschaft und Umwelt. Denn langfristig nachhaltiges Verhalten ist der Schlüssel, damit sich wirklich etwas verändert.

Wer Kapital mit Verantwortung verbinden möchte, findet hier eine spannende Möglichkeit.

Das große Ganze zählt!

Rendite mit Verantwortung entdecken

Ein herzliches Dankeschön für die redaktionelle Wertschätzung an “Die Presse”

In einer Zeit, in der Berichterstattung oft mit Anzeigenplätzen verknüpft ist und echte redaktionelle Beiträge immer seltener werden, bedeutet dieser Artikel für mich ganz besonders viel.

Der Beitrag ist nicht nur eine schöne Würdigung der Arbeit, sondern auch ein Zeichen dafür, dass authentisches Interesse und journalistische Sorgfalt noch immer ihren Platz haben. Dafür möchte ich mich herzlich bei der Redaktion der “Die Presse” und der Autorin Mirjam Marits bedanken.

Es ist ermutigend zu sehen, dass die Philosophie gesehen und geschätzt wird.  Gerade im heutigen schnelllebigen Medienumfeld ist das keine Selbstverständlichkeit mehr.

Ich freue mich über alle, die reinschauen, mitlesen und vielleicht ein bisschen besser verstehen, wofür ich tagtäglich brenne. Warum, der Artikel “Mode im Briefmarkenhaus” heißt, erfahren Sie hier:

Herzlichen Dank!

Zwei iranische Kreative – eine gemeinsame Liebe zu Wien

Die Architektin, Designerin und Preisträgerin des internationalen Women Art Award 2025, Naghme Tabrizi, hat ikonische Wiener Orte wie den Kohlmarkt und den Graben mit feinem Strich neu interpretiert. Gemeinsam mit Fanny Abrari, Gründerin des nachhaltigen Labels fabrari, werden diese Kunstwerke nun tragbar – in Form ethisch produzierter Shirts und Taschen.

Mit fabrari macht Fanny Abrari seit jeher die kulturellen Schönheiten ihres Herkunftslandes Iran sichtbar. In der neuen Kooperation mit Naghme Tabrizi rücken nun auch die Eleganz und das Stadtbild Wiens in den Fokus – als Ausdruck tief empfundener Wertschätzung für ihre Wahlheimat.

„Wir sind Österreich und insbesondere Wien sehr dankbar – für all die Möglichkeiten, die wir hier erleben dürfen: für Freiheit, für Kunst und Kultur, für eine hohe Lebensqualität“, so die beiden Designerinnen. Diese Werte sind für viele selbstverständlich – sind es aber nicht überall.

Im Iran kämpfen Frauen und junge Mädchen tagtäglich für genau diese Rechte: dafür, sich frei kleiden zu dürfen, ihr Haar zu zeigen, ohne Repressalien befürchten zu müssen. Mit ihrer Zusammenarbeit setzen Fanny Abrari und Naghme Tabrizi ein stilles, aber kraftvolles Zeichen – für Freiheit, Schönheit und die Verbindung zwischen zwei Kulturen.

Die Materialien sind wie immer hochwertig, langlebig und zeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort aus.

  • aus Viskose (LENZING™ ECOVERO™), fair & lokal in Wien produziert
  • Kunst zum Anziehen – designed & gefertigt mit Liebe zum Detail
  • Limitierte Stückzahlen

Jetzt entdecken & Wiener Flair tragen!

fabrari Pavillon
Kiosk Stallburggasse Ecke Bräunerstraße
1010 Wien
fabrari.com | anaiiet.com