Es war ein bezaubernder Abend im wunderschönen Rahmen des Festsaals des Wiener Rathauses!

Im Zuge der  leider letzten Modenschau der Fachschule für Mode Siebeneichengasse wurden auch wieder fabrari Stoffe von den kreativen Modeschülerinnen und Modeschülern zu neuen, ganz besonderen Teilen verarbeitet. Herzlichen Gratulation zu Eurer Kreativität und Arbeit!

Gratulation und Dank gebührt auch der Direktorin Leopoldine Haas und ihrem wundervollen Team für die Organisation, Umsetzung und Inszenierung mit viel Liebe zum Detail!

Wie schade, dass diese Schule der Stadt Wien- ein Vorzeigeprojekt für gelungene Integration– in dieser Form nach 95! Jahren in dieser Form nicht mehr weitergeführt wird. :-(  Ich hatte mehrfach die Möglichkeit an dieser Schule Vorträge zum Thema der Nachhaltigkeit in der Textilbranche zu halten und war immer sehr begeistert von der positiven Atmosphäre, der gelebten Wertschätzung und des respektvollen Umgangs miteinander.

Ich wünsche der Lehrerschaft, der Direktorin und allen Schülerinnen und Schülern alles Gute für ihren weiteren Weg!
Es bleiben die schönen „Memories“!

Herzlichen Dank!

 

Weitere Fotos und Berichertattung

 

   

 

Mit den ersten wärmeren, frühlingshaften Tagen werden auch schon die ersten Frühlingsteile in die Partnerboutiquen geliefert.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Motive ist Bella Italia: von kunstvollen römischen Deckenfresken, das Kolosseum, die wunderschöne Bergstadt Positano bis hin zu den typischen Pinienbäumen, die einen kühlenden Effekt vermitteln. Aber auch die Tierwelt kommt nicht zu kurz, mit dabei sind ein italienischer Gecko und eine Kärntner Kuh :-). Für die ganz umweltbewussten gibt es auch wieder einen Fahrradrock!

Auch für die Herren sind weitere farbenfrohe, „männliche“ Motive mit dabei! Erhältlich sind diese bei Disaster Clothing.

Wenn sich eine Tür schliesst, öffnet sich eine andere… nachdem die wundervolle Boutique Hofmann leider geschlossen hat, freuen wir uns weiterhin im 13ten Bezirk vertreten zu sein: Die Boutique Larifari führt nun fabraris und das freundliche Team freut sich über Ihren Besuch!

Schmökern Sie durch und suchen Sie sich Ihr Lieblingsteil von „Spring 2019“ aus. Wie immer sind die Kleidungsstücke in Wien von gemeinnützigen Unternehmen einzeln gefertigt und streng limitiert, daher nicht zu lange warten ;-)

Hier geht es zu den Newcomern

Ciao e viva la vita!

 

 

 

Liebe Individualistinnen und Individualisten,

Aufgrund der großen Nachfrage nachhaltig produzierte Mode von fabrari auch über die Grenzen Österreichs anbieten zu können, bieten wir nun auch einen Online Shop an. Wir versenden europaweit (dabei ist der Versand inkludiert) und auf Anfrage sogar weltweit. Um weiterhin die Individualität und Exklusivität beizubehalten, bleiben die Teile pro Motiv jedoch weiterhin limitiert, und daher sind auch nicht alle Kollektionsteile und Größen immer erhältlich. Und: Auch die Herren Shirts sind nunmehr online erhältlich!

Zum Start von unserem Online Shop haben wir gleich ein Eröffnungsangebot:

Da sich nach 6 Jahren fabrari auch ein Lager angesammelt hat, finden sich auch reduzierte Einzelteile im Online Shop.

Echtzeit-Shopping ist natürlich weiterhin auch in den ausgewählten, besonderen Boutiquen, die fabraris führen, möglich!

Sehr gerne können auch Gutscheine als Geschenk erworben werden – einfach ein kurzes Email an welcome@fabrari.com und Sie erhalten einen Gutschein zum Weiterschenken.

Mit dem Erwerb von fabrari Teilen investieren Sie weiterhin in ethisch korrekt und nachhaltig produzierte Ware, und unterstützen lokale, soziale Institutionen und die heimische Wirtschaft!  Philosophie

 

Wir danken ganz herzlich für Ihren Einkauf und wünschen viel Freude beim Tragen!

 

Fabrari Trifft Modeschule Siebeneichegasse

Achtung, langer Text…

Kürzlich habe ich erfahren, dass die Stadt Wien als Schulerhalter die Fachschule für Mode am Standort Siebeneichengasse schließen und sie ab dem Schuljahr 2019/20 an den Standort der Modeschule Hetzendorf verlegen wird. Die Verlegung erfordert bereits ab dem Schuljahr 2018/19 eine Reduzierung von 5 auf 4 und ab dem Schuljahr 2019/20 von 4 auf 3 Klassen, die Folge ist, dass 60 SchülerInnen weniger aufgenommen werden können. Derzeit hat die Fachschule Siebeneichengasse 134 SchülerInnen – großteils Mädchen mit Migrationshintergrund!

Ich durfte als Designerin vor einem Jahr an dieser Schule einen Vortrag halten und bekam einen sehr positiven Eindruck, was diese Schule zu leisten vermag.
Was ich an dieser Schule erleben konnte, war ein Vorzeigeprojekt gelungener Integration mit einer höchst engagierten Direktorin und LehrerInnen, denen eine gute Ausbildung ihrer SchülerInnen ein echtes Anliegen ist.

Die SchülerInnen dieser Schule erhalten eine echte Chance, ihr Leben durch eine solide Ausbildung zu einem besseren zu gestalten und ihren Beitrag für die Gesellschaft leisten zu können. Mittlerweile hat die Schule durch ihre gelebte Philosophie so einen guten Ruf, weil die SchülerInnen Respekt und Wertschätzung erfahren, dadurch sehr motiviert lernen, sich in zahlreiche Projekte der Schule mit Engagement einbringen und sich gemeinsam den Herausforderungen eines multikulturellen Alltags stellen. Es werden auch regelmäßig Projekte mit renommierten DesignerInnen wie Atil Kutoglu, La Hong, Lisa Muhr, Modelabel: „Göttin des Glücks“, „FAIRTRADE“ durchgeführt – ein weiteres Zeichen für die Qualität der Schule.

Durch eine Verkleinerung werden diese Vorteile weniger SchülerInnen zu Teil werden können. Ein weiterer wesentlicher Nachteil durch die Zusammenlegung mit der Modeschule Hetzendorf ist, dass die derzeitige Zielgruppe nicht mehr angesprochen wird. Die Siebeneichengasse hat einen hohen Anteil an muslimischen Mädchen, denen eine gute Möglichkeit einer selbstbewussten und eigenständigen Persönlichkeitsentwicklung geboten wird. In die Modeschule Hetzendorf werden diese Mädchen wohl kaum gehen – allein der Name und der Standort sprechen eine ganz andere Zielgruppe an – und für viele kommt eine andere berufsbildende Fachschule (bspw. Hotelfachschule, Fachschule für wirtschaftliche Berufe) aufgrund des Kochunterrichts (u.a. Kochen mit Schweinefleisch) nicht in Frage.

Ich kann nicht verstehen, wie man eine (weitere) derart kurzsichtige Entscheidung treffen kann. Die Stadt Wien produziert in Zukunft scheinbar lieber Sozialfälle, anstatt eine Schule, in der Integration so vorbildlich funktioniert, als Vorzeigeschule für gelungene Integration zu etablieren. Der Bildungsstadtrat war vor der Entscheidungsfindung nicht einmal in der Schule, um sich selbst ein Bild zu machen und sich Zahlen und Fakten anzusehen.

Die Fachschule Siebeneichengasse besteht erfolgreich seit fast 95! Jahren.
Nun soll sie in einer Zeit, in der gerade das Thema Integration / Bildung von Menschen mit Migrationshintergrund so ein wichtiges Thema ist, das uns langfristig alle betrifft, eingestellt werden. Auf der einen Seite lassen sich Politiker in einer Schule in Deutschförderkursen mediengerecht filmen, auf der anderen Seite werden solche Entscheidungen getroffen.

Während Hetzendorf über ein sehr großes Budget verfügt, arbeitet Hetzendorf mit geringsten Mittel und stellt dennoch tolle Projekte auf die Beine.
Nach dem Auszug aus der Schule steht noch nicht einmal fest, was mit der Schule weiter passieren soll. Stimmen aus Hetzendorf geben an, Sie hätten „Angst vor den SchülerInnen“ der Siebeneichengasse. Mittlerweile mussten schon über 100 Anmeldungen abgesagt werden und viele Hoffnungen von Eltern zerstört.

Auch wenn die Entscheidung so „positiv“ dargestellt wird (siehe Presseaussendung) und schon feststeht und durchgezogen werden soll, ist es mir dennoch ein großes Anliegen die Entscheidung zu thematisieren und auch öffentlich zu hinterfragen – zumal ich selbst erleben durfte, mit wie viel Engagement und vorbildlicher Arbeit mit den SchülerInnen gearbeitet wird.

Mehr denn je ist es wichtig in Österreich aufzuschreien. Und das sage ich selbst oder gerade als gut integrierte Frau mit Migrationshintergrund. Es ist unübersehbar, dass die hausgemachten Konflikte zunehmen werden, und ich frage mich, wo die Politiker sind, die wirklich nachhaltig und mit Vision denken, für das Volk arbeiten und sie mit positiven, verbindenden Botschaften ins Boot holen.  Muss wirklich wieder alles kaputt gemacht werden, um wieder ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln zu können? Ist unsere Lernkurve wirklich noch immer so flach?  Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen Menschen. Müssen wir wirklich wieder leidvoll daran erinnert werden,,,

Auch wenn bis dato viele Bemühungen nichts gebracht haben war es mir dennoch ein Anliegen dieses Thema mit WWW zu teilen. Die Zeiten werden täglich härter und Hetze und Polarisierung sind salonfähig geworden. Das finde ich erschreckend.

 

Hier noch eine kurze Zusammenfassung der Schulphilosophie:

Die FS für Mode, 7E ist eine Schule für Jugendliche, auch solche die am Rande der Gesellschaft stehen.
Wenn wir Jugendliche mit Großteils Migrationshintergrund die Möglichkeit zu einer reflektierten Integration in die österreichische Gesellschaft bieten wollen, brauchen wir weiterhin Schulen, die die Jugendlichen in den Jahren ihrer persönlichen Meinungsbildung mit der Erfahrung von Gemeinschaft, Anerkennung und Wertschätzung begleiten. Die FS für Mode hat in den letzten Jahren in diesem Dienste eine gelungene Integration geboten, die Schüler/innen konnten wichtige Werte unserer Gesellschaft über das Erlernen eines Berufes und im Schulalltag erfahren. Die Möglichkeit, Bildung genießen zu können, lässt den Selbstwert der Schüler/innen mit jedem Jahr wachsen und die Schüler/innen verlassen die Schule als emanzipierte junge Erwachsene mit einem konkreten Ausblick in ihre Zukunft
(Beruf, weiterführende Schulen, Lehrstellensuche,…).

Link zur Presseaussendung: Fachschulen der Stadt Wien:
Neue Struktur schafft Schulraum für Pflichtschulen
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171206_OTS0070/fachschulen-der-stadt-wien-neue-struktur-schafft-schulraum-fuer-pflichtschulen

Die „Top 10“ des Wettbewerbs „Beste Homepage im Handel mit Mode und Freizeitartikeln“ 2018 wurde vom Bundesgremium des Handels mit Mode und Freizeitartikeln vergeben und am 16.5.2018 in Wien, in der Sky Lounge der Wirtschaftskammer Österreich, feierlich überreicht.

www.fabrari.com  schaffte es auf Platz 8 in der Kategorie „Unternehmen mit bis inklusive 10 Beschäftigten“. 

Wir freuen uns über diese Bewertung und gratulieren auch allen Mitbewerbern ganz herzlich!

Ein ganz besonderer Dank gebührt Susanne Hoffmann von Tashi Webdesign für die schöne Umsetzung der fabrari- Website!

Alle Sieger finden Sie hier:

https://www.wko.at/branchen/handel/mode-freizeitartikel/beste-homepage.html

 

 

 

 

 

 

Foto: v.l.n.r.: Susanne Hoffmann (Tashi Webdesign), Fanny Abrari (fabrari) – copyright WKO