fabrari: Die kleinste Boutique Wiens, in der die Welt zu Hause ist

Das Wiener Slow-Fashion-Label von Fanny Abrari verbindet eigene Fotokunst, kulturelle Geschichten und faire lokale Produktion – präsentiert in einem rund 100 Jahre alten Kiosk im Herzen der Stadt.

Kleidung, die Geschichten erzählt

fabrari – wear the world ist ein Wiener Slow-Fashion-Label, das 2013 von Fanny Abrari gegründet wurde. Im Mittelpunkt stehen Kleidungsstücke, die nicht nur getragen werden, sondern Geschichten erzählen.

Die Motive entstehen aus Fotografien, die Abrari auf ihren Reisen, in der Natur und an besonderen Orten selbst aufgenommen hat. Bilder historischer Kachelwände im Iran, Landschaften, Blumen, Tiere und architektonische Details werden auf hochwertige Stoffe übertragen und so zu tragbarer Kunst.

„Ich fand es immer schade, dass all die besonderen Bilder meiner Reisen auf einer Festplatte oder in einer Schublade verschwinden. Gleichzeitig wollte ich vor allem vom Iran, meinem Herkunftsland auch eine andere Seite zeigen: seine Schönheit, seine jahrtausendealte Kultur, seine Farben und seine Liebe zum Detail“, erzählt Abrari.

So entstand die Idee, Fotografie und Mode miteinander zu verbinden. Aus persönlichen Momentaufnahmen wurden Kleidungsstücke, die kulturelle Grenzen überwinden, Erinnerungen bewahren und Gespräche anstoßen.

Zwischen Iran und Österreich

Fanny Abrari wurde im Iran geboren und kam 1979 im Alter von sechs Jahren nach Österreich. Beide Kulturen prägen ihre Arbeit bis heute.

fabrari versteht Mode als verbindende Sprache. Die Motive erzählen von unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Lebenswelten, ohne sie auf politische Schlagzeilen oder bekannte Klischees zu reduzieren.

„Ich möchte mit fabrari zeigen, wie viel Schönheit und Verbindendes es auf dieser Welt gibt. Kleidung kann mehr sein als eine äußere Hülle. Sie kann Neugier wecken, Geschichten transportieren und Menschen miteinander ins Gespräch bringen.“

Daraus entstanden der Markenname fabrari und der Leitsatz: „wear the world“

Tragbare Kunst statt Massenware

Die Kollektionen umfassen Kleider, Röcke, Shirts, Hosen und ausgewählte Accessoires. Jedes Motiv wird nur in einer limitierten Kleinserie produziert. Manche Designs entstehen in einer Auflage von lediglich zehn oder zwanzig Stück.

Die bewusste Limitierung soll Überproduktion vermeiden und gleichzeitig sicherstellen, dass die Kundinnen keine austauschbare Massenware tragen.

„Ich möchte keine Kleidung produzieren, die nach einer Saison ersetzt wird. Ein fabrari-Stück soll über Jahre getragen werden, Freude machen und immer wieder für guten Gesprächsstoff sorgen“, sagt Abrari.

Das Label versteht sich als Gegenentwurf zu Fast Fashion: weniger Stücke, nachvollziehbare Herstellung, besondere Motive und Kleidung, zu der eine persönliche Beziehung entstehen kann.

Fair gefertigt in Wien

Die Kleidungsstücke werden in Wien gefertigt, unter anderem in Zusammenarbeit mit integrativen Werkstätten. Die Stoffe werden in Deutschland im ressourcenschonenden Digitaldruck mit hochwertigen, schadstoffgeprüften Farben bedruckt.

Bei einem Teil der Kollektionen kommt LENZING™ ECOVERO™ Viskose zum Einsatz. Die holzbasierten Fasern stammen vom österreichischen Unternehmen Lenzing und werden aus Holz aus zertifizierten oder kontrollierten Quellen hergestellt.

Lokale und regionale Produktion bedeutet für Abrari nicht nur kürzere Transportwege und mehr Transparenz. Ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung bleibt im Land, heimische Betriebe erhalten Aufträge, Arbeitsplätze werden unterstützt und Steuern sowie Sozialabgaben bezahlt.

Seit der Gründung von fabrari begleitet sie dabei ein klarer Leitsatz:

„Ausbeutung geht sich auf Dauer nicht aus.“

„Das gilt für die Menschen ebenso wie für unsere Ressourcen und unseren Planeten. Ein niedriger Preis bedeutet nicht, dass ein Produkt tatsächlich wenig kostet. Oft bedeutet er nur, dass andere den wahren Preis dafür bezahlen.“

Ein historischer Kiosk wird zur kleinsten Boutique Wiens

Seit April 2025 hat fabrari ein außergewöhnliches Zuhause: einen rund 100 Jahre alten Kiosk in der Stallburggasse im ersten Wiener Bezirk, nur wenige Schritte von der Spanischen Hofreitschule entfernt.

Der kleine Pavillon entstand in der Zwischenkriegszeit und zählt zu den wenigen erhaltenen Wiener Nebenbauten dieser Art. Viele Wienerinnen und Wiener kennen ihn noch als historisches „Briefmarken-Haus“.

Heute beherbergt der nur rund elf Quadratmeter große Kiosk die fabrari-Kollektion sowie ausgewählte Produkte lokaler und verantwortungsvoll produzierender Marken. Abrari bezeichnet ihn augenzwinkernd als:

„Die kleinste Boutique Wiens, in der die Welt zu Hause ist.“

Durch seine Lage und Architektur ist der Kiosk selbst zu einem Teil der fabrari-Geschichte geworden. Touristinnen und Touristen entdecken ihn zufällig auf ihrem Weg durch die Wiener Innenstadt oder suchen gezielt nach dem außergewöhnlichen Geschäft.

Viele von ihnen erzählen Abrari, dass sie eine vergleichbare Verbindung aus eigener Fotokunst, limitierter Mode, lokaler Produktion und historischem Verkaufsort noch nirgendwo gesehen hätten.

„Besonders berührt mich das Feedback von Menschen aus aller Welt, die sagen, dass ihnen eine solche Idee und Umsetzung noch nie begegnet ist. Viele kommen zunächst wegen des ungewöhnlichen Kiosks herein und entdecken dann, dass auch jedes Kleidungsstück eine eigene Geschichte trägt“, erzählt Abrari.

So wird der kleine Kiosk zu einem Ort der Begegnung. Menschen bleiben stehen, fragen nach den Motiven, erzählen von eigenen Reisen oder erkennen Orte wieder, die sie selbst besucht haben. Auch Fiaker weisen bei ihren Fahrten auf das historische Gebäude hin.

„Der Kiosk ist klein, aber er hat unglaublich viel Persönlichkeit. Hier treffen Stadtgeschichte, Mode, Fotokunst und Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern aufeinander. Genau dieses Verbindende habe ich mir für fabrari immer gewünscht.“

Lokale Geschäfte als Teil der Stadtkultur

Für Abrari ist der Kiosk auch ein Zeichen für die Bedeutung kleiner, inhabergeführter Geschäfte. Angesichts steigender Mieten und des Preisdrucks internationaler Konzerne verschwinden zunehmend individuelle Läden aus den Innenstädten.

Zurück bleiben häufig dieselben Fast-Fashion-Ketten und Luxusmarken, die sich hochpreisige innerstädtische Standorte leisten können. Dadurch gleichen sich Einkaufsstraßen in vielen europäischen Städten immer stärker an.

„Wenn lokale Geschäfte verschwinden, verliert eine Stadt nicht nur Verkaufsflächen. Sie verliert persönliche Beratung, unternehmerischen Mut, kreative Vielfalt und einen Teil ihrer Identität. Gerade kleine Geschäfte machen ein Grätzl unverwechselbar“, sagt Abrari.

Mit dem historischen Kiosk möchte fabrari zeigen, wie bestehende Stadtarchitektur neu belebt und mit lokaler Wirtschaft, Kultur und persönlicher Begegnung verbunden werden kann.

Vom elf Quadratmeter großen Kiosk auf ABOUT YOU

Seit April 2026 ist fabrari auch auf der internationalen Modeplattform ABOUT YOU vertreten. Damit erhält das unabhängige österreichische Label zusätzliche Sichtbarkeit über Wien hinaus und erreicht Kundinnen in mehreren europäischen Ländern.

Für Abrari ist dieser Schritt eine Chance, zu zeigen, dass auch kleine, lokal produzierende Marken neben internationalen Modekonzernen ihren Platz finden können – ohne ihre Werte oder die bewusste Limitierung ihrer Kollektionen aufzugeben.

„Dass fabrari als kleines österreichisches Independent-Label auf einer der größten europäischen Modeplattformen vertreten ist, bedeutet mir sehr viel. Es zeigt, dass faire Produktion, eigenständiges Design und limitierte Kleinserien auch international wahrgenommen werden“, sagt Abrari.

Der Vertrieb über ABOUT YOU ergänzt den eigenen Onlineshop und den persönlichen Verkauf im historischen Kiosk. Produziert wird weiterhin ausschließlich in überschaubaren Mengen. Die größere Reichweite soll nicht zu Massenproduktion führen, sondern die Sichtbarkeit verantwortungsvoller und lokal gefertigter Mode stärken.

Über Fanny (Farnaz) Abrari

Fanny Abrari ist Gründerin und Designerin von fabrari – wear the world. Sie verbindet ihre langjährige Erfahrung in Marketing und Markenentwicklung mit Fotografie, Mode, Nachhaltigkeit und kultureller Vermittlung.

Ihre Motive fotografiert sie selbst. Von der Bildauswahl über die Gestaltung der Stoffe bis zur Entwicklung der Kollektionen und der Kommunikation der Marke trägt jedes fabrari-Stück ihre persönliche Handschrift.

fabrari wurde bereits in österreichischen und internationalen Medien vorgestellt. Die Kollektionen sind im eigenen Onlineshop, im historischen fabrari Kiosk in der Wiener Innenstadt, über ausgewählte Vertriebspartner und seit April 2026 auch auf ABOUT YOU erhältlich.

Pressekontakt

Fanny Abrari
fabrari – wear the world
Historischer fabrari Kiosk
Stallburggasse, 1010 Wien

E-Mail: welcome@fabrari.com
Telefon: +43 664 411 44 42Website: fabrari.com

 

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